Gefahrguteinsatz

Zum vierten Einsatz an diesem Tag wurde die Feuerwehr Bernau zusammen mit der Feuerwehr Prien um 22:30 Uhr alarmiert. Der Gefahrgutzug wurde nach Stefanskirchen gerufen, da dort in einem Betrieb in der Hofmühlstraße ein elektrischer Hochspannungstransformator brannte und eine Ammoniak-Explosion vermutet wurde.

Nach dem Eintreffen wurden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um das Austreten von giftigen Stoffen zu vermeiden und die genaue Lage erkundet.

Es stellte sich heraus, dass bedingt durch einen technischen Defekt, die elektrische Anlage im Betrieb Feuer gefangen hatte. Da es sich hierbei um eine sehr alte Anlage handelte konnte eine Belastung mit PCB, einem Mittel welches in den 80er Jahren verstärkt in Transformatoren eingesetzt wurde und als kanzerogen gilt, nicht ausgeschlossen werden. Eine Ammoniak-Explosion erfolgte nicht.

Ein Angriffstrupp der Feuerwehr Bernau, wurde mit entsprechenden Schutzanzügen und Atemschutz zur genauen Erkundung eingesetzt. Mittels einem CO2-Großlöscher konnte das Feuer gelöscht werden. Nach 4 Stunden Einsatz hieß es „Feuer aus“ und alle Einsatzkräfte der Feuerwehren, sowie THW, Polizei und Rettungsdienst konnte einrücken.

Personen wurden nicht verletzt. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die umliegende Bevölkerung, da sich der Brand in einer geschlossenen Anlage ereignete und keiner der vermuteten giftigen Stoffe nachweisbar war.

Es entstand erheblicher Sachschaden an der Anlage.

Das Technische Hilfswerk stellt zum jetzigen Zeitpunkt die Stromversorgung mithilfe von Notstromaggregaten sicher.

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